Fragetechniken für Führungskräfte - ein Workshop für Ressourcen und Führung

Professionelle Fragetechniken für Führungskräfte


Die Workshops und Themen im Überblick

die richtigen Fragen stellen.

Wer führen will, muss fragen können

Fragetechniken gehören zu den wichtigsten Instrumenten und Skills von Führungskräften. Im Vertrieb heißt es: "Wer fragt, der führt". Doch auch umgekehrt gilt: "Wer führt, der fragt". Damit wird die Führungskraft zum Coach. Denn es geht nicht mehr darum, alles selbst machen zu können. Es geht darum, die richtigen Fragen zu stellen. Und "richtig" ist eine Frage, wenn sie hilfreich für die Problemlösung ist. 

Workshop für Fragetechniken in der Führung und für Führungskräfte

Es gibt keine dummen Fragen? Oh doch, die gibt es schon. Zum Beispiel, wenn die Antwort bereits in der Frage enthalten ist. Wenn es also nicht darum geht, das Denken und Nachdenken zu fördern. Und stattdessen die vermeintliche Lösung bereits  in der Frage steckt. Zudem sind "Warum-Fragen" selten hilfreich. 

Dieser Workshop hat drei Ziele:

  1. Das Kennenlernen unterschiedlicher Fragetypen
  2. Die Anwendung der Fragetypen in der Führungspraxis
  3. Das Verinnerlichen einer fragenden Grundhaltung für die eigene Führungsrolle

Fragetechniken können manipulieren. Oder aber ergebnisoffen im Team, im Miteinander Lösungen suchen. So ist die "Ja-Kette" eine Manipulationstechnik im Verkaufsgespräch. Diese Fragetechnik zielt darauf ab, eine Zustimmungsbereitschaft beim Kunden aufzubauen, um dann den Abschluss des Verkaufs zu erleichtern. 

Doch Achtung: Was im Verkauf zum Ziel führen mag, ist in der Führung von Mitarbeitenden der Giftschrank!

Im Workshop lernen wir daher eine Grundhaltung, die den Mitarbeitenden authentisch und aufgeschlossen auf Augenhöhe begegnet. Denn gute Führungskräfte manipulieren nicht. Sie stellen die hilfreichen Fragen!

5 Funktionen: professionelle Fragetechniken

Unsere Welt der Kommunikation lässt sich durch Fragen erkunden – und erweitern! Wer aufhört zu fragen, dessen Welt wird kleiner. Das gilt auch für die Führung. Wer hier keine Fragen mehr hat, befindet sich entweder mitten im Siegestaumel, oder aber kurz vor der Rente. Spaß beiseite, hier einige wichtige Funktionen von Fragetechniken, die wir in der Veranstaltung umsetzen:

  1. Informationsbeschaffung: Fragen dienen dazu, Informationen zu erhalten und Sachverhalte oder Probleme zu klären. Im Workshop lernen wir, Fragen für die systematische Recherche einzusetzen.
  2. Diagnose und Kontrolle: Fragetechniken können verwendet werden, um Probleme zu erkunden, Lösungswege zu prüfen und Ergebnisse zu kontrollieren. Im Workshop lernen wir zum Beispiel die Frage nach den Zielerreichungsmerkmalen (ZEM) kennen. Zum Beispiel: Woran erkennen wir ein "gutes" Team?
  3. Lernen lenken und strukturieren: Fragen können dazu beitragen, den Lernprozess zu steuern und zu strukturieren. Selbstlernende Organisationen und Teams benötigen zum richtigen Zeitpunkt die hilfreichen Fragen. Im Workshop lernen wir Reflexionsfragen und Techniken der Reflexion kennen. Für selbst lernende Teams.
  4. Aufmerksamkeit und Interesse wecken – den Fokus wechseln und setzen: Mit Fragen lenken wir das Interesse und die Aufmerksamkeit unserer Beobachtung von "Welt". Gute Fragen hellen den Blinden Fleck auf, den wir immer in unserem Denken haben. So wird auch das sichtbar, was zuvor eine unsichtbare Gefahr oder Chance war. Das werden wir im Workshop an Praxisbeispielen selbst erleben. 
  5. Entscheidungsfindung: Fragetechniken können täglich dazu beitragen, Entscheidungen herbeizuführen oder zu überprüfen. Vor der Entscheidung, für eine bestimmte Entscheidung und nach der Entscheidung zur Kontrolle. Im Workshop setzen wir uns damit auseinander, warum eine falsche Entscheidung besser ist als keine. 
  6. Beziehungsaufbau: Fragen können dazu beitragen, Vertrauen und Verständnis zwischen den Gesprächspartnern aufzubauen. Führung findet nicht nur auf der Sachebene (z. B. mittels OKR und KPI) statt, sondern auch und insbesondere auf der Beziehungsebene. Diese lässt sich wertschätzend und authentisch gestalten.
  7. Ressourcen erkunden und aktivieren – die Problemtrance beenden. Damit sind wir an der für Führungskräfte wohl wichtigsten Funktion von Fragetechniken angelangt. Das Beenden der Problemtrance im Team und das Auflösen von "Jammergruppen". Denn mit der richtigen Fragetechnik lenken wir den Fokus auf das, was funktioniert, das was noch nicht funktioniert und das was heute schon besser funktioniert als gestern. Dazu braucht es eine bestimmte fragende Grundhaltung, die wir im Workshop kennenlernen.

Der Philosoph John Dewey sagte einmal: "Ob ein Mensch weise ist, erkennt man an seinen Fragen. Man möchte ergänzen, dass man daran auch gute Führung erkennt.

Es gibt im Wesentlichen zwei Situationen, in denen sich keine Fragen stellen: 

Im Taumel des Jubels und in der Resignation.

Dazwischen sind wir Gestalter, Macher, Erfinder, Entdecker – kurz: Problemlösende.

Max Beier | Ressourcenexperte.de

Ziele & Inhalte 

Tipp

Fragetechniken gehören mittlerweile zu den Basis-Skills von Führungskräften.

Allerdings ist die Welt der hilfreichen Fragen viel größer als es viele Ausbildungen vermitteln. 

Erst mit einem tieferen Verständnis und einer theoretischen Einbettung kann das ganze Potential der Fragetechnik ausgeschöpft werden. 

Es genügt also nicht, einige W-Fragen zu kennen. Erst das Verständnis der Funktion einzelner Fragen entfesselt ihr ganzes Potential. 

So hatte auch ich erst nach mehreren Jahren die enormen Möglichkeiten von zwei auf den ersten Blick ganz banalen Fragetypen kennengelernt. 

Dazu war aber ein wenig Theorie nötig. Heute begleiten mich diese Fragen durch jeden Tag.

 

Max Beier
Ressourcenexperte.de

Ziel

Die Teilnehmenden können eine "fragende Grundhaltung" einnehmen. Dazu kennen  sie am Ende praxisnah und transferorientiert die Grundlagen von Konstruktivismus und Lösungsorientierung. 

Die unterschiedlichen Fragetypen sind bekannt und wurden für die eigene Praxis reflektiert. Anhand von eigenen Praxisbeispielen. 

Ebenso wurden hilfreiche Fragen für das lösungsorientierte Selbstcoaching von Führungskräften erkundet und selbst eingesetzt. 

Zielgruppe und Voraussetzungen

Führungskräfte in der klassischen "Sandwich-Position". Unabhängig von der Branche. Ebenso Experten/innen in Stab und Linie (z. B. Compliance-Abteilung).

Ideal auch für Selbständige und Existenzgründer. 

Die Inhalte werden der Zielgruppe in Hinblick auf Vorwissen und Einsatzfeld angepasst.

Formate und Organisation

Das Thema lässt sich als Workshop oder auch als Impulsvortrag mit anschließendem Mini-Workshop durchführen.

Vorzugsweise wird dieser Workshop in Präsenz vor Ort durchgeführt. Er ist aber auch online (Zoom, Teams etc.) sehr gut umsetzbar.

Möglich sind hier in beiden Fällen:

  • Ganztagsworkshop (z. B. 9.00 bis 17.00 Uhr)
  • Halbtagsworkshop (z. B. 13 bis 17 Uhr)
  • Anzahl der Teilnehmenden: max. 12 pro Gruppe

  • Impulsvortrag - optional mit Mini-Workshop
  • Anzahl der Teilnehmenden: beliebig

  • Technik: Beamer, Moderationswände, Flipchart. In der Online-Variante der jeweilige technische Zugang, entsprechend der Unternehmensrichtlinien.

Beschreibung der Inhalte

Alle Inhalte werden nach einem Briefing-Gespräch individuell an die Voraussetzungen der Teilnehmenden angepasst.


Hilfreich für alle Anfragen per E-Mail:

"Woran würden Sie – und vermutlich auch Ihre Teilnehmenden – am Ende erkennen, dass dieser Workshop hilfreich war?" 


Ebenfalls hilfreich sind kurze Stichpunkte zu:

  • Welche Themen / Probleme sollen mit dem Workshop adressiert werden?
  • Welches Vorwissen bringen die Teilnehmenden mit (Ausbildung, Funktion im Unternehmen, bisherige Entwicklungsmaßnahmen)?
  • Was sind die formalen Rahmenbedingungen (Anzahl, Zeitplan, Location, Einbettung in eine Firmen-Veranstaltung oder in eine Veranstaltungsreihe)?

Interesse?

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Buch Max Beier zum Titel "von den besten Experten profitieren

Erschienen in 2021

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